Digitaler Arbeitsschutz

 

Die AST GmbH und die Handwerkskammer Ulm machen in einem gemeinsamen Webseminar deutlich, dass der Arbeits- und Gesundheitsschutz durch digitale Lösungen deutlich verbessert werden kann.

                                                                                     
Blaustein. Jährliche Unterweisungen oder Qualifikationen an Kränen oder Flurförderzeugen finden am Bildschirm statt und Prüfungsfahrten auf Hubarbeitsbühnen werden auf sicherem Boden mit einem Joystick durchgeführt. Für Dipl.-Sich.-Ing. Matthias Müller sind E-Learning-Programme oder realitätsnahe Virtual-Reality-Effekte mittlerweile wertvolle digitale Werkzeuge, um die Sicherheit von Mensch und Maschine stetig zu optimieren.
Dies bekräftigte der Prokurist der AST GmbH beim Webseminar „Verbesserter Arbeits- und Gesundheitsschutz durch digitale Lösungen“,das das Blausteiner Unternehmen für Arbeitssicherheit und Technik in Kooperation mit der Handwerkskammer Ulm anbot: „Multifunktionale Simulatoren können heute Arbeitsfunktionen zum Beispiel von Teleskopstaplern realistisch darstellen und alle Steuerbefehle mit einem virtuellen Programm exakt messen und bewerten.“ Auch Tracking-Anwendungen sind für den AST Seminarleiter mittlerweile wertvolle digitale Hilfen, die mit anderen Systemen verknüpft werden können und so für Rechtssicherheit sorgen: „Mit Tracking kann man auf einfache Art verhindern, dass unberechtigte Personen Maschinen und Arbeitsmittel benutzen.“

Digital verwaltet und dokumentiert
Trotz des digitalen Wandels bleiben für Matthias Müller die vom Arbeitsschutzgesetz geforderte Gefährdungsbeurteilungen ein zentrales Thema der Arbeitssicherheit. Sinn machen sie für den Referent jedoch nur, wenn sie regelmäßig überprüft und auf veränderte Vorschriften angepasst würden: „Hier gibt es einen riesigen Handlungsbedarf, denn die Gefährdungsbeurteilung muss in einem Unternehmen gelebt werden.“ Matthias Müller betonte, dass es im Arbeitsschutz unerlässlich sei, dass Beschäftigte die jeweils erforderlichen Befähigung zur Bedienung von Maschinen und Arbeitsmittel besäßen.  Auch diese Nachweise können mittlerweile digital dokumentiert und verwalten werden. Zum Beispiel durch SafetyGO. Das webbasierte Managementtool ermöglicht eine systematische Organisation und Dokumentation von Qualifikationen, Berechtigungen und Zertifikaten.  Zudem können in dem Programm auch E-Learning Inhalte bereitgestellt sowie Schulungen und Ausbildungen interaktiv organisiert werden – 360 Grad-Bilder sorgen dabei für ein besonderes Lernerlebnis.

AST. Arbeit. Sicherheit. Technik

Die AST GmbH gehört zu den führenden Ingenieurbüros für Arbeits- und Gesundheitsschutz in Deutschland. Mit ihrem CAMPUS M – dem “HOME OF SAFETY.“ – betreibt das Unternehmen das mit Abstand innovativste Ausbildungszentrum für Arbeitssicherheit. Ein umfangreiches Seminar- und Fortbildungsprogramm zeichnen das Angebot aus. Schwerpunkte sind die Ausbildung, Weiterbildung und Trainerzertifizierung im Bereich Sicherheitsmanagement und Sicherheitstechnik. Wie auch eine praxisnahe Schulung von befähigten Personen und Maschinen-Bedienern und -Trainern. Die Theorieausbildung wird auf Wunsch als E-Learning angeboten. Eine fundierte sicherheitstechnische Beratung und Betreuung ergänzt das umfangreiche Angebot. Brandschutzmanagement und Unternehmenszertifizierungen runden das Leistungsspektrum der AST GmbH ab. Das gesamte Ausbildungsprogramm, wie auch das Unternehmen selbst, sind ISO 9001 zertifiziert. 2003 von den Ingenieuren Angelika und Matthias Müller gegründet beschäftigt die AST GmbH zwischenzeitlich rund 15 Mitarbeiter*innen. Ein typisch schwäbisches Familienunternehmen, das tagtäglich bemüht ist, den Bereich Arbeitssicherheit neu zu denken. Um immer noch ein bisschen besser zu werden und damit das Arbeitsleben vieler Menschen sicherer zu gestalten.

 

Bildunterschrift:

Matthias Müller von der AST Arbeitssicherheit und Technik GmbH in Blaustein stellte sich beim Web-Seminar „Verbesserter Arbeits- und Gesundheitsschutz durch digitale Lösungen“ den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Foto: AST GmbH

 

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